Q-PRINTS&SERVICE gGMBH

ERASMUS+

Q-PRINTS&SERVICE gGMBH setzt sich aktiv für die Vernetzung innerhalb Europas ein. Unter dem Motto "Gemeinsam leben und voneinander lernen" haben wir seit Juni 2017 eine gemeinsame strategische Partnerschaft mit der "Royal School for the Blind" (RSBC) aus Liverpool in Großbritannien und „Function Emplea“ mit Sitz in Alicante, Spanien.

Das Projekt ist als KA2-Projekt, gefördert durch Erasmus+, entstanden, um die Integration von behinderten und/oder benachteiligten jungen Menschen in den Arbeitsmarkt weiter voranzubringen.

RSBC bedient eine Zielgruppe von jungen Menschen, die Sehstörungen oder (partielle) Blindheit haben.

Function Emplea arbeitet mit sozialen Trägern, die sich in erster Linien mit der Arbeitsmarktintegration von klassischen, anerkannten Behinderungen beschäftigt.

Die Zielgruppe von Q-PRINTS&SERVICE gGMBH sind in erster Linie Menschen mit erhöhtem Förderbedarf.

Gemeinsam wollen wir in diesem Projekt voneinander lernen. Dabei geht es nicht nur um die unterschiedlichen Strukturen innerhalb Europas, auch wollen wir durch die gezielte Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben ein Modell entwickeln, wie Arbeitgebende in den jeweiligen Regionen und Ländern unsere Zielgruppen in Arbeit integrieren und unterstützen können. Das Model kann sich dann für verschiedene Organisationen eignen, die mit Menschen mit erhöhtem Förderbedarf arbeiten und dazu beitragen, dass diese besser in den Arbeitsmarkt integriert werden können.

Hintergrund ist, dass die Zahl der Beschäftigten, bei Menschen mit Beeinträchtigung, innerhalb Europas auf dem Arbeitsmarkts geringer ist und damit die Armutsrate 70% höher liegt als im Durchschnitt. Wir wollen verstehen, wie hier die Haltung der Arbeitgebenden ist, wo die Barrieren bei der Beschäftigung liegen und gemeinsam die Probleme herausarbeiten, mit denen Beeinträchtigte und ihre Arbeitgeber konfrontiert sind, Lösungen finden und Herausforderungen begegnen.

Dazu werden Daten zum Arbeitgeberengagement in vier Schritten ermittelt:

  1. Kontakt zu Beschäftigten und lokalen Firmen.
  2. Überzeugung: Wie kann die Wahrnehmung der Beeinträchtigten verbessert und das Wissen über ihre Fähigkeiten verändert werden?
  3. Unterstützung: Wie können Arbeitgeber die nötige Unterstützung für Beeinträchtigte am Arbeitsplatz schaffen?
  4. Unabhängigkeit: Wie lange dauert es, bis Beeinträchtigte unabhängig arbeiten können? Welche Schritte sind dafür notwendig?

Jede Organisation wird mit 15 Unternehmen vor Ort und 50 Beschäftigten zusammenarbeiten. Gemeinsam werden wir die erhobenen Daten analysieren und feststellen wo Bedarf besteht und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen.

Das gemeinsam erarbeitete Modell soll dann langfristig anderen Unternehmen bereitgestellt werden, um die Integration von Menschen mit erhöhtem Förderbedarf zu befördern.

 

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